Der Barolo ist einer der berühmtesten Rotweine Italiens, ein DOCG-Wein aus dem Piemont. Er wird zu 100 Prozent aus der Rebsorte Nebbiolo gekeltert und muss mindestens 38 Monate reifen, davon 18 im Holzfass. Kräftige Tannine, hohe Säure und großes Alterungspotenzial machen ihn zum „König der Weine“.
Der Barolo stammt aus den Langhe-Hügeln im südlichen Piemont, rund um das gleichnamige Dorf. Seit 1980 trägt er den höchsten italienischen Qualitätsstatus DOCG. Zusammen mit dem Barbaresco gilt er als Ikone des Nebbiolo.
Barolo wird ausschließlich aus der spätreifenden Nebbiolo gekeltert. Der Wein ist bekannt für sein helles Granatrot, Aromen von Rose, Teer und Kirsche sowie seine markanten Tannine und die kräftige Säure. Vorgeschrieben sind mindestens 38 Monate Reife, davon 18 im Holz; die Riserva reift 62 Monate.
Wegen seiner Struktur braucht ein Barolo oft Jahre, um sich zu öffnen, und kann Jahrzehnte lagern. Diese Kraft und Langlebigkeit brachten ihm den Beinamen „König der Weine“ ein. Er passt zu kräftigen Gerichten wie Braten, Wild und Trüffel.
Siehe auch: Tannin, Italien.