Blanc de Blancs ist ein weißer Wein oder Schaumwein ausschließlich aus weißen Trauben — französisch „Weißer aus Weißen". Der Begriff kennzeichnet vor allem beim Champagner die Herkunft aus reinen Weißweinsorten, in der Regel Chardonnay.
Blanc de Blancs bezeichnet einen Wein, der allein aus weißen Trauben stammt. Am geläufigsten ist der Begriff beim Champagner: Ein Blanc de Blancs wird ausschließlich aus Chardonnay gekeltert, während klassischer Champagner meist auch die roten Sorten Pinot Noir und Pinot Meunier enthält. Die Bezeichnung ist damit vor allem eine Herkunftsangabe über die verwendeten Rebsorten, kein eigenes Herstellungsverfahren.
Der Reiz liegt im Charakter: Reine Chardonnay-Basis gibt Blanc-de-Blancs-Champagnern eine feine, oft zurückhaltende Eleganz, mit klarer Frucht, Frische und der Fähigkeit, über Jahre auf der Hefe zu reifen. Auch außerhalb der Champagne wird der Begriff für Schaumweine und Stillweine aus weißen Sorten verwendet.
Das Gegenstück ist der Blanc de Noirs — ein weiß gekelterter Wein aus roten Trauben. Beide Begriffe beschreiben, aus welcher Traubenfarbe ein heller Wein entstanden ist: Blanc de Blancs aus weißen, Blanc de Noirs aus roten. Zusammen machen sie deutlich, dass ein Weißwein sich nicht allein über die Traubenfarbe definiert.