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Chacha (Tresterbrand)

Chacha ist der georgische Tresterbrand: eine klare, hochprozentige Spirituose, die aus den Pressrückständen der Weinbereitung (Trester, also Schalen, Kerne, Stiele) destilliert wird. Sie gilt als georgisches Nationalgetränk.

Auch bekannt als: Chacha, Tschatscha, georgischer Tresterbrand

Chacha ist Georgiens Antwort auf Grappa und Marc: ein klarer Brand aus dem, was nach dem Keltern übrig bleibt — den Pressrückständen aus Schalen, Kernen und Stielen (Trester). Traditionell brannten die Bauern daraus einen kräftigen Schnaps, oft 40 bis über 60 Prozent, um nichts von der Ernte zu verschwenden. Nach der Destillation wird Chacha meist klar und jung getrunken, es gibt aber auch im Holz gereifte, goldene Varianten. Im Aroma reicht sie von neutral-feurig bis fruchtig-traubig, je nach verwendeter Sorte — aus Rkatsiteli oder Saperavi schmeckt sie unterschiedlich. Chacha gehört in Georgien zur Gastfreundschaft wie der Wein selbst und wird gern als Digestif oder zum Toast gereicht. Sie ist damit das spirituose Gegenstück zum georgischen Weinerbe.

Siehe auch: Armenischer Brandy (ARARAT).

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