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Georgischer Weinbau

Georgien gilt als Wiege des Weins: Seit rund 8.000 Jahren wird hier Wein gemacht, traditionell in vergrabenen Tongefäßen, den Qvevri. Herzstück ist Kachetien, die Leitreben sind Saperavi (rot) und Rkatsiteli (weiß).

Auch bekannt als: Georgischer Weinbau, Wein aus Georgien, Georgischer Wein

Georgien ist eines der ältesten Weinländer der Welt — die ältesten chemischen Spuren von Wein reichen rund 8.000 Jahre zurück (etwa 6000 v. Chr.). Damit ist Georgien die Wiege des Weinbaus, älter noch als die älteste bekannte Kellerei im armenischen Areni-1. Bis heute prägend ist die uralte Methode der Qvevri: großer, im Boden vergrabener Tonamphoren, in denen Wein vergärt und reift — 2013 von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt. Aus dieser Tradition stammt auch der berühmte Bernsteinwein, ein langer Maischekontakt-Weißwein, weltweit als Orange Wine bekannt. Wichtigste Weinregion ist Kachetien im Osten mit rund 70 Prozent der Ernte. Georgien besitzt über 500 autochthone Rebsorten; die bedeutendsten sind der tiefdunkle Saperavi und der weiße Rkatsiteli. Als Trester-Brand kennt man den Chacha. Der georgische Wein ist ein lebendiges Stück Menschheitsgeschichte.

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