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Malbec

Malbec ist eine dunkle Rotweinsorte, die ursprünglich aus Südwestfrankreich stammt und heute vor allem Argentinien prägt. In der Höhenlage von Mendoza entstehen daraus tieffarbige, samtige Rotweine mit Aromen von Pflaume, Brombeere und Schokolade sowie weichen Tanninen. In der französischen Heimat Cahors fällt der Wein kräftiger und rustikaler aus.

Auch bekannt als: Côt, Cot, Auxerrois, Pressac

Malbec stammt ursprünglich aus dem Südwesten Frankreichs, wo die Sorte rund um Cahors seit Jahrhunderten angebaut wird und unter Namen wie Côt oder Auxerrois läuft. Dort ergibt sie dunkle, tanninbetonte und eher herbe Rotweine.

Zur Weltberühmtheit wurde Malbec jedoch in Argentinien. In den Höhenlagen von Mendoza findet die Rebe viel Sonne und kühle Nächte, was zu tieffarbigen, samtigen Weinen mit reifer Frucht führt. Typisch sind Aromen von Pflaume, Brombeere, Veilchen und dunkler Schokolade bei weichem, rundem Tannin.

Heute ist Malbec die meistangebaute Rebsorte Argentiniens und dessen wichtigste Visitenkarte. Der Stil reicht vom fruchtigen, unkomplizierten Alltagswein bis zum dicht gebauten, im Holz gereiften Spitzenwein mit langem Reifepotenzial.

In Argentinien wurde Malbec zur Nationalsorte: 1853 vom Franzosen Michel Pouget aus Cahors nach Mendoza gebracht, verlor die Sorte in Europa nach der Reblaus fast alle Bedeutung, fand aber in den sonnigen Höhenlagen der Anden ihre zweite Heimat. Argentinischer Malbec ist samtiger und fruchtbetonter als der herbe Côt aus Cahors und heute die bekannteste Visitenkarte des Landes.

Siehe auch: Bonarda.

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