Bonarda bezeichnet zwei völlig verschiedene Rebsorten, die nichts miteinander zu tun haben. In Italien meint der Name meist die Croatina aus dem Oltrepò Pavese. In Argentinien dagegen ist Bonarda genetisch die französische Douce Noire, auch Charbono genannt – dort nach Malbec die zweitwichtigste rote Sorte.
Bonarda ist ein Name für zwei Trauben, die nichts miteinander zu tun haben. Wer Bonarda kauft, sollte wissen, aus welchem Land der Wein kommt – die Rebsorte im Glas ist je nachdem eine völlig andere.
In Italien steht Bonarda meist für die Croatina, eine autochthone Sorte aus dem Oltrepò Pavese in der Lombardei. Sie ergibt tieffarbige, oft leicht perlende Rotweine mit weichem Tannin – der süffige Alltagswein der Region.
In Argentinien dagegen ist Bonarda genetisch die französische Douce Noire, in Kalifornien als Charbono bekannt. Italienische Einwanderer brachten sie im 19. Jahrhundert mit und benannten sie falsch – der Name blieb. Heute ist sie dort nach Malbec die zweitwichtigste rote Sorte und liefert dunkle, fruchtige Weine mit lebendiger Säure.
Siehe auch: San Juan.