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Pinotage

Pinotage ist die Signatursorte Südafrikas, die Abraham Perold 1925 aus Pinot Noir und Cinsault kreuzte. Die roten Weine sind kräftig und dunkel, mit Aromen von Brombeere, Pflaume und rauchigen Noten. Je nach Ausbau reicht der Stil vom fruchtigen Alltagswein bis zum dichten, langlebigen Lagerwein.

Pinotage ist eine echte südafrikanische Erfindung. 1925 kreuzte der Wissenschaftler Abraham Perold in Stellenbosch Pinot Noir mit Cinsault, der damals am Kap Hermitage genannt wurde – daraus setzt sich der Name Pinotage zusammen.

Ziel war eine Rebe, welche die Feinheit des Pinot Noir mit der Robustheit und dem einfachen Anbau des Cinsault verbindet. Heute gilt Pinotage als nationales Aushängeschild, auch wenn er nach Fläche nur einen mittleren Rang einnimmt.

Die Weine sind kräftig gefärbt und würzig, mit Aromen von Brombeere, Pflaume, Rauch und manchmal Kaffee. Der Stil reicht vom leichten, fruchtigen Alltagswein bis zum dicht gebauten, im Holzfass gereiften Rotwein mit gutem Alterungspotenzial.

Ein moderner, in Südafrika populärer Stil ist der Coffee Pinotage: Stark getoastete Eichenfässer oder -dauben geben dem Wein ausgeprägte Noten von Kaffee, Mokka und Schokolade. Der Stil geht auf das Weingut Diemersfontein zurück, das ihn um 2001 bekannt machte, und ist unter Puristen umstritten, bei vielen Genießern aber beliebt.

Siehe auch: Cape Blend.

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