Time2Taste Lexikon


Württemberg

Württemberg ist mit rund 11.500 Hektar Deutschlands viertgrößtes Anbaugebiet und das rotweinstärkste: Über 70 Prozent der Rebfläche tragen rote Sorten. Leitsorten sind Trollinger und Lemberger. Rund 80 Prozent der Weine werden über Genossenschaften vermarktet. Der schwäbische Wein gilt als eigenständig.

Auch bekannt als: Schwäbischer Wein, Trollinger-Land, Remstal

Württemberg zieht sich mit rund 11.500 Hektar entlang des Neckars und seiner Nebenflüsse durch Baden-Württemberg. Es ist das viertgrößte deutsche Anbaugebiet – und dasjenige mit dem höchsten Rotwein-Anteil: Über 70 Prozent der Rebfläche tragen rote Sorten.

Leitsorte ist der Trollinger, der fast ausschließlich hier wächst und einen leichten, süffigen Rotwein ergibt – den klassischen schwäbischen Alltagswein. Anspruchsvoller ist der Lemberger mit kräftigem Tannin und dunkler Frucht. Dazu kommen Spätburgunder und Schwarzriesling.

Bei den Weißen spielt der Riesling die Hauptrolle. Prägend für die Region ist ihre Struktur: Rund 80 Prozent der Weine werden über Genossenschaften vermarktet – ein höherer Anteil als in jedem anderen deutschen Gebiet.

← Zurück zum Lexikon