Ob ein Gin zu deinem Tonic passt, entscheiden die Botanicals. Unsere Auswahl kommt überwiegend aus Deutschland mit Schwerpunkt Baden-Württemberg, dazu französische Brennereien aus der Cognac-Region — vom klassischen Dry Gin bis zum Navy Strength. Bei jedem steht, welche Botanicals ihn prägen. Sag uns, was du magst, dann finden wir den passenden.
Jeder Gin schmeckt vorwiegend nach Wacholder und hat mindestens 37,5 % vol. Beim Distilled Gin werden die Botanicals mit dem Alkohol erneut destilliert. London Dry Gin ist die strengste Stufe: Aromen nur durch Destillation, keine Farbstoffe und praktisch kein Zucker. Mit der Stadt London hat der Name nichts zu tun, er beschreibt das Verfahren.
Pflanzliche Zutaten, die dem Gin sein Aroma geben: Wacholder als Pflicht, dazu oft Koriander, Zitrusschalen, Angelikawurzel oder regionale Kräuter. Je nach Mischung wirkt ein Gin zitrisch, blumig, würzig oder kräuterig.
Gin mit rund 57 % vol. Der Name verweist auf die britische Marine. Im Cocktail trägt er mehr Aroma als ein Gin mit 40 % vol.
Der Vorläufer ist der niederländische Genever. In London wurde Gin im 18. Jahrhundert so billig und massenhaft getrunken, dass man von der Gin-Krise spricht. Heute prägen kleine Brennereien das Bild — auch in Deutschland.
Zu klassischem, wacholderbetontem Dry Gin ein neutrales Indian Tonic; zu blumigen oder zitrischen Gins ein mildes Tonic, das die Botanicals nicht überdeckt. Als Faustregel: ein Teil Gin auf zwei bis drei Teile Tonic, viel Eis und eine Garnitur, die zu den Botanicals passt.
Gin verdirbt nicht. Gut verschlossen hält er über Jahre; mit viel Luft in der Flasche lassen frische Zitrusnoten über Monate langsam nach.
Ja. Gins mit vielschichtigen Botanicals lohnen sich pur oder auf einem großen Eiswürfel. So schmeckst du am deutlichsten, was den Gin ausmacht.
Was ist Gin? Eine klare Spirituose aus neutralem Alkohol und Botanicals, deren Geschmack immer von Wacholder geprägt sein muss – die Basis von Gin Tonic.
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