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Glera

Glera ist die weiße Rebsorte, aus der Prosecco entsteht. Bis 2009 hieß sie selbst Prosecco; seither ist Prosecco der geschützte Name für das Anbaugebiet und den Wein. Glera ergibt neutrale, leichte Weine mit Aromen von Apfel und Birne und wird meist zu Schaumwein versektet. Angebaut wird sie überwiegend in Norditalien.

Auch bekannt als: Prosecco-Traube, Serprino

Glera ist die Rebsorte, aus der der weltbekannte Prosecco gemacht wird. Bis 2009 trug die Traube selbst den Namen Prosecco. Um die Herkunft zu schützen, wurde die Rebsorte in Glera umbenannt und der Name Prosecco für Anbaugebiet und Wein reserviert.

Die Sorte wächst vor allem in Venetien und Friaul. Sie ist ertragreich und aromatisch eher neutral, mit Noten von grünem Apfel, Birne und weißen Blüten. Meist wird sie im Tankgärverfahren (Charmat-Methode) zu Schaum- oder Perlwein verarbeitet.

Während der Wein Prosecco global gefragt ist, bleibt die Rebe Glera fast ganz in Italien. Nennenswerte Anpflanzungen außerhalb gibt es nur in geringem Umfang, etwa in Brasilien, Australien und Slowenien.

Siehe auch: Schaumwein.

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