Venetien im Nordosten Italiens ist eine der größten Weinregionen des Landes. Rund um Verona entstehen aus den Rebsorten Corvina und Rondinella der Valpolicella und der kraftvolle Amarone aus getrockneten Trauben. Der Weißwein Soave basiert auf Garganega, der Schaumwein Prosecco auf der Glera-Traube.
Venetien (italienisch Veneto) liegt im Nordosten Italiens zwischen dem Gardasee und der Adria. Nach Fläche und Menge gehört es zu den größten Weinregionen des Landes. Sein Zentrum ist die Gegend um Verona mit den Anbaugebieten Valpolicella, Soave und Bardolino.
Die roten Aushängeschilder stammen aus dem Valpolicella. Aus den heimischen Sorten Corvina, Corvinone und Rondinella entstehen dort vier Weintypen: der leichte Valpolicella, der kräftigere Ripasso, der aus getrockneten Trauben gekelterte Amarone und der süße Recioto. Der Amarone ist besonders gehaltvoll und alkoholstark.
Bei den Weißweinen dominiert der Soave aus der Garganega-Traube – frisch, mineralisch und leicht. Weltbekannt ist zudem der Prosecco, ein Schaum- oder Perlwein ausschließlich aus der weißen Glera. Damit deckt Venetien nahezu jeden Weinstil ab.
Siehe auch: Autochthon, Piemont, Schaumwein.
Siehe auch: Valpolicella, Bardolino, Soave.
Siehe auch: Corvina, Garganega, Glera.
Siehe auch: Pinot Grigio.