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Médoc

Das Médoc ist die Weinbaulandschaft nordwestlich der Stadt Bordeaux am linken Ufer der Gironde. Hier liegen fast alle Rotwein-Châteaux der berühmten Klassifikation von 1855. Die Rotweine sind Cuvées mit hohem Anteil Cabernet Sauvignon, der auf den warmen Kiesböden besonders gut reift.

Auch bekannt als: Haut-Médoc

Das Médoc erstreckt sich von den Toren der Stadt Bordeaux nach Nordwesten, zwischen dem Atlantik und der Mündung der Gironde. Der südliche Teil heißt Haut-Médoc, der nördliche trägt die Appellation Médoc.

Im Haut-Médoc liegen die sechs Gemeinde-Appellationen Saint-Estèphe, Pauillac, Saint-Julien, Margaux, Listrac-Médoc und Moulis-en-Médoc. Von den 61 Rotweinen der Klassifikation von 1855 stammen 60 aus dem Médoc, darunter vier der fünf Premiers Crus. Die übrigen klassifizierten Weine heißen Crus Classés.

Die Kiesböden am Fluss speichern Wärme und lassen Wasser gut ablaufen. Darauf reift der späte Cabernet Sauvignon zuverlässig, ergänzt durch Merlot. Listrac-Médoc und Moulis liegen weiter landeinwärts auf mehr Ton und Kalk, dort ist der Merlot-Anteil oft höher. Viele gute Weine abseits der Klassifikation tragen die Auszeichnung Cru Bourgeois.

Siehe auch: Cabernet Franc, Grand Cru, Frankreich.

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