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Mexikanischer Weinbau

Mexiko hat die älteste Weinbautradition Amerikas: Schon im 16. Jahrhundert brachten die Spanier Reben ins Land. Heute kommt der weit überwiegende Teil aus dem Valle de Guadalupe in Baja California.

Auch bekannt als: Mexikanischer Weinbau, Wein aus Mexiko, Mexikanischer Wein

Der mexikanische Weinbau ist der älteste des amerikanischen Kontinents. Spanische Eroberer pflanzten bereits im 16. Jahrhundert Reben; 1597 entstand mit Casa Madero in Parras de la Fuente die älteste bis heute arbeitende Weinkellerei Amerikas. Ein Bruch folgte 1699, als die spanische Krone den weltlichen Weinbau in der Kolonie verbot — erlaubt blieb nur Messwein der Kirche. Erst nach der Unabhängigkeit und vor allem seit den 1980er-Jahren blühte der Weinbau wieder auf. Herzstück ist heute das Valle de Guadalupe in Baja California, das rund 70 Prozent des mexikanischen Weins stellt; dazu kommen Höhengebiete im Landesinneren wie Querétaro. Angebaut werden internationale Sorten wie Nebbiolo, Tempranillo, Cabernet Sauvignon und Zinfandel, historisch auch die Kolonialrebe Misión. 2025 erhielt Querétaro als erste Region Mexikos einen geschützten Herkunftsschutz.

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