Santorini ist eine Vulkaninsel der Kykladen und eine der eindrucksvollsten Weinregionen der Welt. Auf reblausfreiem Vulkanboden wachsen uralte, wurzelechte Assyrtiko-Reben in Korbform.
Santorini ist Weinbau am Limit. Auf der Vulkaninsel fällt kaum Regen, der Wind pfeift, der Boden besteht aus Bimsstein, Asche und Lava. Trotzdem — oder gerade deshalb — entsteht hier einer der großen Weißweine der Welt aus der Sorte Assyrtiko, die mindestens 85 Prozent des trockenen Santorini stellen muss. Weil der sandige Vulkanboden die Reblaus nie durchließ, stehen die Reben wurzelecht auf Wurzelstöcken, die teils Jahrhunderte alt sind, geflochten zur schützenden Kouloura. Der Wein ist knochentrocken, hat eine schneidende Säure und schmeckt nach Zitrone, Feuerstein und Meersalz — pure Mineralität. Neben dem trockenen Weiß gibt es den fassgereiften Nykteri und den edelsüßen Vinsanto. Santorini beweist, dass extremes Terroir großen Wein macht.