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Bulgarische Weinklassifikation (ZNP/ZGU)

Bulgarien kennt seit dem EU-Beitritt 2007 die geschützte Ursprungsbezeichnung ZNP (g.U./PDO) und die geschützte geografische Angabe ZGU (g.g.A./PGI). Die zwei großen PGI-Zonen sind das Thrakische Tiefland und die Donauebene.

Auch bekannt als: ZNP, ZGU, PDO Bulgarien, DGO

Bulgariens Weinrecht folgt dem EU-System. Höchste Stufe ist die ZNP (Защитено наименование за произход), die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U./PDO) mit engen Regeln zu Herkunft und Rebsorten. Darunter liegt die ZGU (Защитено географско указание), die geschützte geografische Angabe (g.g.A./PGI) — bewusst weiter gefasst, damit sich moderne Winzer entfalten können. Fast der gesamte bulgarische Qualitätswein läuft unter zwei großen PGI-Dächern: dem Thrakischen Tiefland im Süden und der Donauebene im Norden. Historisch war der Weinbau in fünf per Dekret von 1960 festgelegte Regionen gegliedert. In der kommunistischen Ära war Bulgarien einer der größten Weinexporteure der Welt — vor allem Massenware aus Cabernet und Merlot. Heute konzentriert sich das Land wieder auf Qualität und seine autochthonen Sorten wie Mavrud und Melnik.

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