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SchaumweinTasting-WissenWein

Sekt

Sekt ist die deutsche und österreichische Bezeichnung für Qualitätsschaumwein mit mindestens 3,5 bar Flaschendruck. Er kann durch Tankgärung oder traditionelle Flaschengärung entstehen und reicht vom günstigen Supermarktprodukt bis zum hochwertigen Winzersekt. Typische Rebsorten sind Riesling, die Burgundersorten und Chardonnay.

Auch bekannt als: Deutscher Sekt, Qualitätsschaumwein

Sekt ist in Deutschland das Schaumwein-Wort schlechthin — und zugleich eine Kategorie mit enormer Spannweite. Grundsätzlich bezeichnet Sekt einen Qualitätsschaumwein aus Deutschland oder Österreich mit einem Flaschendruck von mindestens 3,5 bar, häufig auch 5 bis 6 bar. Als Rebsorten dienen meist Riesling, die Burgundersorten oder Chardonnay.

Beim Blick aufs Etikett lohnt es sich, genau hinzusehen, denn die Herkunftsangaben sind gestaffelt: Schlichter „Sekt" darf Grundweine aus der ganzen EU enthalten. „Deutscher Sekt" muss vollständig aus deutschen Trauben stammen. „Deutscher Sekt b.A." (bestimmtes Anbaugebiet) verlangt Trauben aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete, etwa Rheingau oder Pfalz. Auch die Herstellung variiert stark: Die meisten günstigen Sekte entstehen durch Tankgärung, die schneller und preiswerter ist; hochwertige Sekte durchlaufen die traditionelle Flaschengärung.

Hier ist eine ehrliche Einordnung angebracht. In keinem Land der Welt wird pro Kopf so viel Schaumwein getrunken wie in Deutschland — doch die große Masse davon ist günstiger, industriell erzeugter Tankgärungssekt. Das hat seine Berechtigung als unkomplizierter Begleiter für den Alltag. Wer aber Sekt auf dem Niveau von Champagner sucht, sollte zum Winzersekt greifen: der handwerklichen Spitze aus eigenen Trauben und traditioneller Flaschengärung. Der Begriff „Sekt" allein sagt also noch wenig über die Qualität — erst die Zusätze auf dem Etikett verraten, was in der Flasche steckt.

Siehe auch: Méthode traditionnelle.

Siehe auch: Espumante.

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