Weich, rund und fruchtig: Hier findest du alle unsere Weine, deren Säure wir als mild einordnen – Rot- und Weißweine, Rosé, Schaumwein, Port und Sherry. Wenn du schon weißt, welche Farbe es sein soll, findest du weiter unten die passende Auswahl.
Vor allem aus den Trauben: Weinsäure und Apfelsäure bilden sich beim Reifen, und je wärmer die Lage, desto mehr Säure bauen die Trauben am Stock ab. Im Keller wandelt der biologische Säureabbau die kräftige Apfelsäure in weichere Milchsäure um – bei Rotwein ist das die Regel, bei Weißwein die Ausnahme.
Rotweine meist eher als Weißweine, weil sie fast immer den biologischen Säureabbau durchlaufen. Unter den Weißweinen gehören Grauburgunder und Weißburgunder zu den mildesten. Auch Restsüße lässt einen Wein weicher wirken – etwa bei feinherben Weinen oder bei Portwein.
Nicht ganz. Die Gesamtsäure in Gramm pro Liter sagt, wie viel Säure im Wein steckt – wie sauer er schmeckt, hängt aber stärker vom pH-Wert ab. Auch Restsüße, Alkohol und bei Schaumwein die Kohlensäure verändern den Eindruck.
Nein. Weder das Weinrecht noch das Deutsche Weininstitut legen fest, ab wie viel Gramm ein Wein als säurearm gilt – das Institut beschreibt Säure in Worten statt in Zahlen. Wir ordnen die Weine auf dieser Seite als mild ein und nennen bei jedem den gemessenen Wert.
Weil diese Seite nach der Säure sortiert, nicht nach der Weinart. Auch unter Portweinen, Sherrys und Schaumweinen gibt es Weine, deren Säure wir als mild einordnen. Wenn du nur Stillwein suchst, grenzt du die Auswahl mit dem Filter nach Weinart ein.
Auf jeder Produktseite steht die Gesamtsäure in Gramm pro Liter, aufgeklappt unter den Angaben zum Wein.
Milde Rotweine, vom Merlot bis zur Cuvée.
Milde Weißweine, vor allem Grau- und Weißburgunder.
Richtwerte, Rebsorten im Vergleich und warum die Säure im Glas nicht nur eine Zahl ist.
Unsere Weinexperten helfen dir gerne bei der Auswahl – persönlich, unkompliziert und kostenlos.